Es ist 5 Uhr morgens, ich schäle mich aus meinen Schlafsack, gehe runter in den Stall zu den Pferden. Schüssel mit Wasser habe ich dabei. Ich gebe Kraftfutter ins Wasser und lasse es Quellen. Draußen ist es kalt.6 Grad Celsius, und dass im Mai. Es ist grau in grau und es regnet. Ob es wohl aufhört. Dazu muss ich die Wetter-App fragen. In den frühen Morgenstunden habe ich den Verlauf des vorigen Tages aufgeschrieben.
Wie war der 16.05.2019? Losgegangen bin ich bei Regen. Dieser war nicht sehr stark jedoch unangenehm. Die Strecke ist nicht spektakulär. Sie führte weite Strecken über öffentlich befahrenen Straßen. Doch nun von vorne. Ich habe die zwei Hotties im Stall gestriegelt die Hufe gemacht aufgesattelt. Die Besitzer standen wir tatkräftig zur Seite. Vom Hof ging es die Hauptstraße entlang für ca 100 Meter, danach scharf rechts auf einen Feldweg. Nach 500 Meter zweigte die Straße bzw der Feldweg links ab. Die Hotties waren ungeduldig, die wollten laufen, laufen. So hatte ich Mühe sie im Zaum zu halten, sodass sie hinter mir nachlaufen oder gehen, nicht ständig überholen. Weiter auf einem Feldweg vorbei an Windkraft Rädern. Das ging erstaunlich gut. Im nächsten Ort Wünsch konnte ich leider Feldweg finden, wie in der Karte eingezeichnet. So führte der Weg weiter auf öffentlichen Straßen. Die Straße von Niederwünsch nach Mücheln war für den Verkehr gesperrt, welch ein Glück. Vor Stöbnitz versuchte ich einen Feldweg zu nehmen. Hat leider nicht geklappt. Außer durchnässte Stiefel, die Hose nass bis zu den Knien, ein Satz mit X. Daher zurück auf die Straße, dieser folgend nach Mücheln. In der Senke von Stöbnitz stehen linker Hand viele, viele Pferde. Hier hatte ich eine riesige Herausforderung. Meine zwei Wallache dürften etwas nicht vergessen haben. Die zwei waren aufgeregt wegen der Herde Stuten. Es war ein Gezerre und Gerangel um die Pferde am Seitenstreifen neben der Straße zu halten. Es ist geschafft, wir sind vorbei. Oben rechts sehe ich eine Tankstelle mit Wiese davor und Bäumen. Es wurde Zeit für mich etwas zu trinken und eine Kleinigkeit essen. Daher die Pferde hoch anbinden und auf zum zweiten Frühstück. Jetzt war es beinahe geschafft. Die beiden waren ungeduldig. Derher losmachen und auf nach Mücheln, nur noch drei bis vier Kilometer. Es gab noch eine Hürde auf der Strecke. Die Hürde war die Brücke über die Bahnstrecke. Danach war es einfach. Nach der Brücke scharf links und den Feldweg 3 km noch folgen zum Ziel. Im Stall angekommen hat man mir zwei Boxen zur Verfügung gestellt. Absatteln, füttern und mich persönlich aussortieren. Auch für mich war eine Box frei. Dort konnte ich ein Seil spannen um die Sättel die Decken und meine Kleidung aufzuhängen damit diese trocknen können. Nun stand im Raum ob ich im Stall in der Hängematte schlafe oder das Angebot annehme um alleine in einer wunderschönen Ferienwohnung zu wohnen. Habe mich für die Wohnung entschieden. Nach dieser langen Regen Wanderung habe ich mich tierisch auf einr heiße Dusche gefreut. Die Ferienwohnung in Mücheln e-Mail-Adresse: Karsten@ kreativmühle.de. Schaut vorbei. Der Reiterhof heißt, Mücheln Reitverein St.Ulrich e.V. , Schloßstraße 4, Mücheln (Geiseltal), ST 06249, Deutschland.
LG Kurt

Written by Kurt Jelinek
Liebe Leser, seit 15.05.2019 bin ich mit Keks und Krümel unterwegs nach Barcelona. Aktuell stehen die Beiden bei einem Freund im Hundrück und warten darauf beschlagen zu werden. Der Kunststoff-Beschlag hat sich nicht bewährt. Wir mussten in Montabauer abbrechen, an ein weiterreiten war nicht zu denken, denn die Eiseneinlage der Kunststoff-Beschläge waren beinahe nicht mehr vorhanden. Ab n28.06.2019 geht es weiter. VG Kurt https://kjelinek.jimdo.com/ Wenn Ihr liebe Reitfreunde mein Vorhaben unterstützen wollt und könnt, dann freue ich mich über Eure Zuwendungen unter: JELINEK KURT - AT61 1500 0040 5105 7349