KMU-Teil2

„Wir können zwar effizient, aber nicht innovativ“, eine markante These aus einem interessanten Interview von Detecon Consulting, nachzulesen unter >https://www.detecon.com/de/Publikationen/wir-koennen-zwar-effizient-aber-nicht-innovativ< mit Thomas Sattelberger. Dieser spricht in dem Interview über die Zukunft der deutschen Wirtschaft, über die Auswirkung von Globalisierung und Digitalisierung auf Unternehmen. Dieser Aussage kann ich als Interim Manager & Consultant absolut zustimmen. Es fehlt die Innovativkraft. Warum dem so ist, hat viele Gründe. Ein Grund dabei dürfte sein, die Geschäfte laufen gut, warum müssen wir innovativ sein? Ein weiterer Grund könnte sein, dass man im Unternehmen weiß, dass man sich weiter entwickeln muss mit den Produkten, aber es fehlt der Mut. Noch ein Grund könnte auch die unzureichende Kapitaldecke sein, die Entwicklung innovativer Produkte kostet Zeit und Geld, und nicht zu vergessen, sie braucht kluge Köpfe. Hier haben wir ein weiteres Dilemma, zwar fehlen  nicht die klugen Köpfe, jedoch fehlt es an der Führungserfahrung, die klugen Köpfe zum Wohle des Unternehmens einzusetzen, zu motivieren, deren Tatendrang und Innovationskraft zu aktivieren und auch ungewöhnliches Denken zuzulassen. So kommen häufig die Phrasen in Meetings durch, wie: „Warum sollen wir das ändern? Es funktioniert doch!“. Man hat sich Jahrelang mit dem Thema Effizienzsteigerung beschäftigt, was nichts anderes ist als die Verbesserung bestehender Prozesse um den Ertrag zu steigern ohne das Produkt weiter zu entwickeln ohne bestehenden Auftrag von außen.

Was passiert, wenn wir nicht innovativ sind? Wir steuern damit auf einen gefährlichen Zustand zu. Die Chinesen setzen zurzeit auf Masse, die USA großenteils auf Innovation. Es generieren die Chinesen, die Koreaner, die Amerikaner und viele andere mittlerweile jede Menge Innovationen und sind auf dem besten Weg, Deutschland als wirtschaftsführende Nation noch weiter in den Hintergrund zu drängen. Ideen, Innovationen sind wichtig, um die Wirtschaft florieren zu lassen, was wiederum mehr Beschäftigung mit sich bringt und zum sozialen Frieden beiträgt.

Bis zum nächsten Mal, Ihr KJe

Written by Kurt Jelinek