Alle sprechen davon, sehr viele halten sie für toll, manche sagen sie rettet die Umwelt, und doch gibt es Skeptiker wie mich, denen bei aller Euphorie über die Elektromobilität etwas fehlt.

Erstens gibt es bis dato keine Verfahren, welche es zulassen, den Füllstand der Batterien akkurat zu bestimmen. Die einzige Methode die ich kenne ist, einen Verbraucher anzuschließen und zu messen, wieviel Energie die Batterie abgegeben hätte. Jedoch muss dieser Wert nach dem nächsten Ladezyklus nicht unbedingt wiederholbar sein. Es ist daher schwierig ein Huckepacksystem zu installieren, indem man einfach die oder den Batteriesatz herauszieht und einen geladenen einschiebt. Denn alle sind misstrauisch und fragen sich, man kann nicht hineinsehen, wieviel Batterie, wieviel Leistung, bekomme ich. Die Reichweitenangaben der Elektromobile sind mehr als fraglich. Die zweite und für mich schwerwiegendere Seite der Betrachtung betrifft das Thema „Batterieschrottverwertung“. Die Lebensdauer von Batterien ist begrenzt, spätestens nach 3 Jahren werden sie alt, verlieren an Leistung und müssen entsorgt werden. Wohin dann damit? Wie man Batteriemüll richtig entsorgt oder gar recycled, erschließt sich mir nicht, mir ist dafür  kein umweltverträgliches Verfahren bekannt. Hier fehlt die sprichwörtliche „End to End“ Betrachtung. Einen ähnlichen Fall kennen sie als Konsument und Leser doch auch von der „Sparlampe“. Hochgepriesen, als die umweltschonende Innovation dargestellt, sparsam und dafür etwas  teuer. Zu spät stellte man fest, man erkaufte sich die Energieeinsparung durch den Einsatz giftiger Zusatzstoffe, welche beim Recycling immense Probleme bereiten. Das war ebenso einfach zu kurz gedacht.

Deshalb: Elektromobilität „JA“, aber nur dann, wenn das Thema Wiederverwertbarkeit der Batterien geklärt ist.

 

Euer KJe

Written by Kurt Jelinek
Liebe Leser, ich war auf der Suche nach zwei zuverlässigen Pferden um einen meiner Träume nachzugehen. Am 26.03.2018 habe ich die Pferde auf Mallorca gefunden. In den nächsten Wochen werde ich mit den Tieren viel Bodenarbeit machen. Ob ich es schaffe 2018 Mallorca zu umrundet steht noch in den Sternen. Geplant ist eine Tour im Herbst in Mecklenburg vor Pommern. Im Jahr 2019 werde ich aufbrechen um den Spuren von Goethe bis Sizilien zu folgen. Das sind ca 2500km, daher ca. 3 Monate mit den Pferden unterwegs sein. Ich weiß, dies ist eine sehr große Herausforderung. Viele Grüße ein etwas verrückter Freizeitreiter. https://kjelinek.jimdo.com/ Wenn Ihr liebe Reitfreunde mein Vorhaben unterstützen wollt und könnt, dann freue ich mich über Eure Zuwendungen unter: JELINEK KURT - AT61 1500 0040 5105 7349