Schatz, staust du heute mit dem Auto oder nimmst du die Seilbahn?

So abwegig das klingt, so realitätsnah könnte das sein. Mit der Seilbahn zur Arbeit und nicht ins Skivergnügen. Seilbahntechnologien einer österreichischen Weltfirma aus Vorarlberg verbinden Städte in Lateinamerika und verkürzen die Wegezeit zur Arbeit, helfen dem täglichen Wahnsinn an Staus zu entrinnen und dämmen die Pollution ein.  Viele Menschen nehmen bereits die Seilbahn und nicht das Auto, was wiederum den Ausstoß von Treibhausgasen verringert.

Seilbahntechnologie ist tausendfach erprobt und in den Alpen stehen hunderte Seilbahnen, welche den Transport der Menschen zum Skivergnügen, in machen Regionen auch zum Wandern in die Berge übernehmen.

Warum sollte eine solche Technologie nicht in Europa als Nahverkehrsmittel eingesetzt werden? Man bedenke, wenn man im Nahbereich von Städten neue S-Bahnen bauen möchte, wohlgemerkt neue S-Bahnen, dann stehen die Planer vor großen Herausforderungen und extremen Kosten. Da ist die Grundstücksablöse, jede Menge Brücken und Unterführungen sind zu bauen, Trassen anzulegen, Signalisierungstechnologie zu installieren. Zudem fahren S-Bahnen nur nach fixen Fahrplänen z.B. alle 20 Minuten und brauchen entsprechendes Personal. In vielen Regionen fahren S-Bahnen auch nicht rund um die Uhr.

Seilbahnen haben dem gegenüber entscheidende Vorteile, kaum Grundstücksbedarfe, keine Brücken und Unterführungen sind notwendig und was heute als Utopie abgetan wird, die Fahrgastzellen fahren auf Wunsch. Das heißt, man geht durch die Zutrittskontrolle, die Gondel wird abgerufen, fährt aus dem Abstellbereich ein, lässt die Fahrgäste einsteigen, startet und klinkt sich automatisch am Förderseil ein. Der Personalbedarf ist gering, die Technologie ist erschwinglich. Und jenen, die sagen eine Seilbahn sei langsam, kann man entgegenhalten, dass die modernen Seilbahnen bereits jetzt 55km/h schnell sind.

Seilbahnen wären eine Alternative zu Zügen als Zubringer. Man kann davon ausgehen, dass viele Mitbewohner gerne zur Arbeit die Seilbahn nehmen würden, da diese zeittaktunabhängig und der Weg zur Arbeit schnell und staufrei ist. Klar, so manches Stadtverkehrskonzept müsste überarbeitet werden.

Bis wir mit „Beamen“ durch die Sphären reisen, dauert es eben noch.

CONCLUSION

Lösungen sind vorhanden, jedoch fehlt es oftmals am politischen Willen der Verantwortlichen.

 

Einfach zum Nachlesen:

https://www.google.de/search?q=seilbahnen+in+brasilien&ie=&oe=#q=seilbahnen+stadtverkehr

http://www.seilbahn.berlin/de/seilbahn-berlin/seilbahnen-in-der-stadt.html

http://www.zeit.de/video/2014-10/3827475580001/bolivien-seilbahn-gondeln-fuer-den-stadtverkehr

https://www.eurailpress.de/fileadmin/user_upload/PDF/58_Assmann_5_Fragen.pdf

Written by Kurt Jelinek
Liebe Leser, ich war auf der Suche nach zwei zuverlässigen Pferden um einen meiner Träume nachzugehen. Am 26.03.2018 habe ich die Pferde auf Mallorca gefunden. In den nächsten Wochen werde ich mit den Tieren viel Bodenarbeit machen. Ob ich es schaffe 2018 Mallorca zu umrundet steht noch in den Sternen. Geplant ist eine Tour im Herbst in Mecklenburg vor Pommern. Im Jahr 2019 werde ich aufbrechen um den Spuren von Goethe bis Sizilien zu folgen. Das sind ca 2500km, daher ca. 3 Monate mit den Pferden unterwegs sein. Ich weiß, dies ist eine sehr große Herausforderung. Viele Grüße ein etwas verrückter Freizeitreiter. https://kjelinek.jimdo.com/ Wenn Ihr liebe Reitfreunde mein Vorhaben unterstützen wollt und könnt, dann freue ich mich über Eure Zuwendungen unter: JELINEK KURT - AT61 1500 0040 5105 7349